• Stimme der Pflege sein
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    Stimme der Pflege sein

    (Foto: Søren Ehlers)

    Der Internationale Tag der Pflege am Donnerstag, 12. Mai, war den rund 28 Millionen Menschen, und damit auch den 800 Glarnerinnen und Glarnern gewidmet, die in Pflegeberufen arbeiten. Aus diesem Anlass führte das Komitee Pflege Glarus eine Aktion auf dem Rathausplatz Glarus durch. Über die ganze Breite des Rathauses wurde eine weitherum sichtbare Wäscheleine gespannt. Daran hingen Berufskleider von Pflegenden aus den verschiedenen Betrieben des Kantons. Die Mitglieder des Komitees stammen ebenfalls aus der Spitex und allen Institutionen des Kantons, in denen Menschen gepflegt werden.

    Pflegeinitiative – und jetzt?

    Dass im Bereich der Pflege viele Probleme wie Fachkräfte- und Personalmangel und ein grosser Ausbildungsbedarf auf Lösungen drängen, ist bekannt. Deshalb erhielt die Pflegeinitiative eine so hohe Zustimmung. «Das starke Signal hat uns sehr gut getan. Diesen Schub wollen wir nutzen, um uns in den politischen Prozess einzubringen, der jetzt läuft», sagt Leonore Agazzi. Sie ist Mitbegründerin des Komitees, dem zirka 15 Personen angehören. Dessen Aufgabe sieht sie darin, die Anliegen der Menschen aufzunehmen, die am Bett arbeiten. Im Zusammenspiel von Politik und Betrieben werden in nächster Zeit viele Entscheidungen fallen, wie die dringlichsten Probleme zu lösen seien. «Dabei dürfen die Ansichten und Vorschläge der Basis nicht überhört werden.»

    Pflegeberuf – Neue und Rückkehrerinnen

    Eines der grössten Probleme, das viele Pflegenden belastet, ist die Unterbesetzung der Pflege in vielen Häusern. Deshalb werden immer wieder freie Tage geopfert, um bei Engpässen einzuspringen. Ebenso belastend wird empfunden, dass der Anteil an gut ausgebildeten Pflegerinnen gegenüber Aushilfskräften mit geringer Ausbildung zu tief ist.

    Diese Ausgangslage führt dazu, dass viele frisch im Beruf stehenden Personen nach wenigen Jahren enttäuscht wieder gehen. Auch die Hemmschwelle für ehemalige Pflegende, um wieder in den Beruf einzusteigen, ist höher geworden. Das Komitee sieht hier viele Möglichkeiten, sich einzubringen.

    «Viele Menschen lieben diesen Beruf», sagt Agazzi. «Es ist uns ein grosses Anliegen, deren Wünsche und Ideen aufzunehmen und uns für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen einzusetzen. Dafür nehme ich mir gerne Zeit.» Kontakt Komitee Pflege Glarus unter komitee.pflege@outlook.com.

    Das ist ein Zitat der Seite von www.glarus24.ch

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    Zwei Fliegen auf einen Streich!

    Neu können Sie sich bei Heimstellen.ch nicht nur über aktuelle Jobs und Stellenangebote in Heimen aller Art in der Schweiz informieren, sondern Sie können auch Neuigkeiten der Schweizer Medien über die Pflegeberufe und das Pflegepersonal lesen. Sie sehen: zwei Fliegen auf einen Streich!

    Am besten “bookmarken” Sie die Seite Heimstellen.ch noch heute in dem Sie die Tasten “Ctrl” und “D” drücken und sie bei Ihren Lesezeichen ablegen.

  • Luzerner Kantonsrat soll Arbeitsbedingungen in Pflege prüfen
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    Luzerner Kantonsrat soll Arbeitsbedingungen in Pflege prüfen

    Mit einer Prüfung der Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege reagiert der Luzerner Kantonsrat auf eine Petition aus dem Jugendparlament.

    Am 19. November 2021 hatte das Jugendparlament in einer Petition gefordert, dass der Kanton die Dividenden, die ihm das Kantonsspital zahlt, zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche verwendet, namentlich zur Verbesserung der Aus- und Weiterbildung. Dies sei besser, als mit den Gewinnen des Kantonsspitals Löcher im Staatshaushalt zu stopfen.

    Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege sei ein wichtiges Anliegen, sagte Gask-Präsident Jim Wolanin. Die Kommission will im Rahmen einer Gesamtschau nach Lösungen suchen und dazu einen Kommissionsvorstoss einreichen. Das Kantonsparlament stellte sich mit 87 zu 1 Stimmen hinter dieses Vorgehen.

    Der vom Jugendparlament verlangten Finanzierung steht die Gask allerdings kritisch gegenüber. Der Gewinn und damit die Dividende seien volatil, personalpolitische Strategien aber langfristig und müssten unabhängig von Unternehmensgewinnen finanziert werden. Auch führe eine Verteilung der Gewinne des Kantonsspitals an private Spitäler zu Marktverzerrungen.

    Marcel Budmiger (SP) kritisierte allerdings die Zurückhaltung der Kommission. Damit streue man dem Jugendparlament Sand in die Augen. Seine Fraktion werde das Anliegen daher selber in einem Postulat aufnehmen.

    Das ist ein Zitat der Seite von www.nau.ch

  • Tag der Pflege: «Arbeitsmarkt ausgetrocknet» – 300 Pflegende pro Monat steigen aus
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    Tag der Pflege: «Arbeitsmarkt ausgetrocknet» – 300 Pflegende pro Monat steigen aus

    Hunderte Pflegende demonstrierten am Donnerstagabend in diversen Schweizer Städten. Grund: Der akute Notstand in der Pflege, der sich seit der Annahme der Pflegeinitiative sogar noch zugespitzt habe.

    Warum genau wurde die Pflege-Initiative lanciert wenn hier jetzt nichts passiert??? Hätte man doch den Gegenvorschlag angenommen. Oder würde dann trotzdem wieder demonstriert werden? Die Ukrainer werden da schon eisteigen! Und die Bürolisten entscheiden wieder über die Arbeitsbedingungen der Pfleger. Es ist unglaublich was diese Menschen im Spital alles leisten müssen. Der im Büro kann bei einem Fehler das Papier neu drucken, im Krankenhaus geht das nicht. Ich arbeite auch als Schichtarbeiter, habe aber das Glück, dass mein Lohn einiges höher ist. Ein grosses Dank der Pflegenden.

    Das ist ein Zitat der Seite von www.20min.ch

  • Luzerner Regierung erhält mehr Zeit für ihren Gegenvorschlag zur Pflege-Initiative
    Allgemein

    Luzerner Regierung erhält mehr Zeit für ihren Gegenvorschlag zur Pflege-Initiative

    Eine Pflegefachperson misst im Spital Wolhusen den Blutdruck einer Patientin.

    Die Mitte als Urheberin der kantonalen Pflege-Initiative muss sich weiterhin gedulden, bis ein Gegenvorschlag zu ihrem Anliegen vorliegt. Der Luzerner Kantonsrat gibt der Regierung Zeit bis Ende Jahr.

    Die rund 10’000 Personen, die im Kanton Luzern unentgeltlich Betreuungs- und Pflegearbeiten verrichten, sollen belohnt werden. Das ist das Kernanliegen der Mitte, die deshalb im März 2019 eine kantonale Initiative eingereicht hat. Die grösste Luzerner Partei schlug vor, solche Personen sollten für ihre Leistungen 5000 Franken vom steuerbaren Einkommen abziehen können. Jetzt, drei Jahre und zwei Monate später, ist klar: Die Mitte braucht weiterhin Geduld, bis sie einen Gegenvorschlag zu ihrem Volksbegehren beurteilen kann. Der Kantonsrat hiess den Antrag der Regierung, die Frist für die Ausarbeitung eines Gegenvorschlags bis Ende November dieses Jahres zu verlängern, am Montag mit 93 zu 0 Stimmen oppositionslos gut.

    Verwaltung wegen Corona überlastet

    Von einem Steuerabzug wird in diesem Gegenvorschlag allerdings nicht die Rede sein. Das wollen weder die Regierung noch der Kantonsrat, der die Regierung im November 2020 gegen deren Willen beauftragt hatte, der Initiative einen Gegenvoranschlag gegenüberzustellen. Wieder ein Jahr später liess die Exekutive verlauten, die gesetzlich festgesetzte Zeit von einem Jahr für das Ausarbeiten eines Gegenvorschlags reiche aus drei Gründen nicht. Erstens würden auf nationaler Ebene derzeit verschiedene relevante Studien zum Thema der Entlastung von betreuenden Angehörigen erstellt. Zweitens passe der Bund rechtliche Bestimmungen an. Beide Erkenntnisse wolle man im Gegenvorschlag berücksichtigen. Und drittens sei das für die Erarbeitung eines Gegenvorschlags zuständige Gesundheits- und Sozialdepartement wegen der Pandemie stark belastet worden, worunter die notwendige Konzeptarbeit gelitten habe. Diese Begründung wurde vom Kantonsrat am Montag kommentarlos akzeptiert.

    Das ist ein Zitat der Seite von www.luzernerzeitung.ch

  • Wie bewerbe ich mich richtig
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    Wie bewerbe ich mich richtig?

    Hier haben wir für Sie verschiedene Links zusammengestellt, mit denen Sie sich informieren können, wie Sie sich richtig für eine neue Stelle informieren. Viel Glück!

    Alternativ können Sie hier bei uns ihren Lebenslauf gratis mit den gewünschten Stellenmerkmalen hinterlegen und sich direkt bei offenen Stellen in Heimen oder anderen Institutionen der ganzen Schweiz bewerben. Auch können Sie ihren Lebenslauf für personalsuchende Heime und Institutionen zur Verfügung stellen, damit sich diese bei Ihnen direkt melden können.

  • Basel: «Klatschen reicht nicht» – Pflegekräfte protestieren am Tag der Pflege
    Allgemein

    Basel: «Klatschen reicht nicht» – Pflegekräfte protestieren am Tag der Pflege

    Der Druck auf die Pflegenden steigt stetig, zu knapp bemessene Stellenschlüssel und schlechte Arbeitsbedingungen sind nach wie vor Alltag. So haben Pflegende, Gewerkschaften und Bündnisse die regionale Umsetzung der Pflegeinitiative von der Basler Regierung gefordert.

    Am offiziellen Tag der Pflege, dem 12. Mai, protestierten Arbeitskräfte aus dem Pflegebereich. Die angenommene Pflegeinitiative soll konsequent und rasch umgesetzt werden.

    Gemeinsam mit den Basler Gewerkschaften und Berufsverbänden hat das Pflegepersonal am Donnerstag beim «Walk of care» protestiert. Sie fordern die Basler Regierung auf, die angenommene Pflegeinitiative konsequent und rasch umzusetzen. Die Forderungen wurden symbolisch der Regierung übergeben, um die Politik wachzurütteln. Im November 2021 hat die Schweiz die Pflegeinitiative angenommen. Es schien, als wäre ein wichtiger Schritt in Richtung bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte errungen worden. Die Pflegekräfte aus der Region Basel gemeinsam mit dem Bündnis «Pflegedurchbruch», SBK, der Unia, dem VPOD und der Syna werfen der Regierung jedoch die Salamitaktik vor. In einer Medienmitteilung heisst es, dass die Politik zögert und nur Teile der Initiative umsetzt. Dadurch verschärfe sich der Teufelskreis des Pflegemangels. Diese Entscheidung aus Bern werde als inakzeptabel betitelt. Am «Walk of Care» sind rund 200 Personen beteiligt gewesen.

    Arbeitszeitreduktion, höhere Löhne und mehr Personal werden gefordert

    Der Druck auf die Pflegenden steigt unaufhörlich, schlechte Arbeitsbedingungen sind nach wie vor Alltag. Es zeigt sich, dass Klatschen nicht reicht, wie die Medienmitteilung mitteilt. So haben Pflegende, Gewerkschaften und Bündnisse die Umsetzung der Pflegeinitiative von der Basler Regierung gefordert. Sie wollen, dass die benötigten Rahmenbedingungen geschaffen werden und genügend Finanzierung zur Verfügung gestellt wird. Auch sollen eine Arbeitszeitreduktion bei gleichbleibendem Lohn, höhere Löhne, mehr Personal für eine gute Pflege sowie faire Dienstpläne erreicht werden.

    Die Forderungen sind der Basler Regierung gemeinsam symbolisch am Marktplatz übergeben worden. Zudem haben Pflegekräfte einen Improtheater-Workshop organisiert, an dem alle Zuschauer und Zuschauerinnen teilnehmen konnten. Es gab viel Applaus, Spass und Solidarität. Doch das Ziel war, die Gesellschaft wachzurütteln und so die Umsetzung der Pflegeinitiative zu beschleunigen.

    Das ist ein Zitat der Seite von www.20min.ch

  • Tag der Pflege: Fachpersonal fehlt auch im Kanton Zug
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    Tag der Pflege: Fachpersonal fehlt auch im Kanton Zug

    Das Kantonsspital investiert in Aus- und Weiterbildungen von Fachkräften.

    Schichtbetrieb, Lohngefälle und Überstunden sorgen für Mangel an Pflegenden – nun will Zug Gegensteuer geben

    Am 12. Mai ist Tag der Pflege. In der Zentralschweiz zeichnet sich in den kommenden Jahren ein steigender Bedarf an Fachpersonen ab – auch im Kanton Zug. Abhilfe schaffen sollen moderne Arbeitsmodelle und Ausbildungen. Im Pflegebereich herrscht Fachkräftemangel. Das ist auch im Kanton Zug so, wie eine Umfrage bei verschiedenen Zuger Institutionen und der Gesundheitsdirektion zeigt. 16 Stellen in der Pflege der kantonalen Spitex sind derzeit nicht besetzt, wie Geschäftsführerin Carina Brüngger auf Anfrage mitteilt. «Es ist schwierig, die Stellen in nützlicher Frist zu besetzen. Jedoch nicht nur in der Pflege», führt sie aus und ergänzt:

    Das ist ein Zitat der Seite von www.luzernerzeitung.ch