• Das ist die Kinderspitex Nordwestschweiz
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    Das ist die Kinderspitex Nordwestschweiz

    Pflegefachfrau Mirjam Guldimann mit dem 7-jährigen Niklas.

    Gegründet wurde die Kinderspitex Nordwestschweiz 1997 als gemeinnütziger Verein, im Folgejahr nahm sie ihre Arbeit auf. Zuständig ist die Kinderspitex für die Kantone Aargau, Solothurn und Basellandschaft im Alterssegment von der Geburt bis 18-jährig (Krankheit) respektive 20-jährig (Geburtsgebrechen). Heute zählt die Belegschaft 103 Personen und 49 Vollzeitstellen.

    Betreut werden Kinder und Jugendliche nach Unfällen respektive bei Krankheit, wenn ein medizinischer Pflegebedarf besteht. Nicht geleistet werden Einsätze zur Entlastung. Dafür gibt es spezialisierte Anbieter.

    Kostenträger sind die Krankenkassen sowie die Invalidenversicherung. Hinzu kommen Beiträge der öffentlichen Hand (AG/SO: Gemeinden, BL: Gemeinden und Kanton). Da durch diese Kanäle nur rund 94 Prozent der Kosten gedeckt werden können, ist die Kinderspitex auf Sponsorinnen und Gönner und deren Spenden angewiesen. Botschafterin der Kinderspitex Nordwestschweiz ist Sandra Boner.

    Vor acht Jahren baute die Kinderspitex neben der somatischen Pflege das psychiatrische Angebot auf. Heute sind in diesem Bereich im Kanton Solothurn sechs Mitarbeiterinnen tätig, Tendenz steigend. Ferner verfügt die Belegschaft über eine Wundspezialistin.

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    Zu Hause lernen und einen Abschluss in Pflege nachholen: Das GIBZ macht’s möglich

    In den Bereichen Pflege und Allgemeinbildung gibt es neu am Gewerblich-industriellen Bildungszentrum Zug (GIBZ) spezielle Lehrgänge für Erwachsene, die mehrheitlich zeit- und ortsunabhängig absolviert werden können. Menschen, die seit vielen Jahren im Pflegeberuf arbeiten, aber nie den EFZ-Abschluss als Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe) absolviert haben, bekommen ab August 2022 die Chance, diesen in einem zweijährigen, individualisierten Lehrgang am Gewerblich-industriellen Bildungszentrum Zug (GIBZ) nachzuholen.

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  • Pflegefachpersonal im Kantonsspital meisternten so die Pandemie
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    Pflegefachpersonal im Kantonsspital meisterte so die Pandemie

    Die Pflegefachkräfte der Pneumologie-Station im Spital St.Gallen wurden während der Pandemie besonders gefordert.

    «Corona hat gezeigt, dass wir kein Hilfsberuf sind»: So hat das Pflegefachpersonal im Kantonsspital St.Gallen die Pandemie gemeistert

    Die Coronapandemie hat zuletzt den Beruf der Pflegefachfrau/-mann in den Mittelpunkt der Gesellschaft gerückt. Auch nach Corona sucht das Kantonsspital St.Gallen händeringend nach Pflegefachkräften. Zwei Pflegefachfrauen lassen die Pandemiezeit Revue passieren.

    «Es heisst nicht Pflegerin oder Pfleger, sondern Pflegefachfrau oder Pflegefachmann», sagt Annina Gerosa, Stationsleiterin der Pflege im Haus 02 des Kantonsspitals St.Gallen (KSSG). Ihre Arbeitskollegin und Stellvertreterin Valeria Carnovale stimmt ihr zu.

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  • Wenn Patienten komplett ausrasten
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    Wenn Patienten komplett ausrasten

    «Wenn ein Patient ausser Rand und Band gerät» tituliert das Kantonsspital Baden ihren Instagram-Post und teilt diese eindrücklichen Bilder. (© Kantonsspital Baden)

    «Wenn ein Patient ausser Rand und Band gerät» tituliert das Kantonsspital Baden (KSB) einen Instagram-Post, in dem ein völlig demoliertes Isolationszimmer zu sehen ist. Ein Einzelfall? Wir haben nachgefragt.

    Das KSB schreibt, die Situation konnte deeskaliert werden, bevor jemand ernsthaft zu schaden kam. Dass aber solche Szenen das bereits ausgelaugte Pflegepersonal noch zusätzlich belasten, erklärt sich von selbst. In den Spitälern wird deshalb mit einem Sicherheitsdienst zusammen gearbeitet und nötigenfalls die Polizei bei bezogen. Doch – wie oft kommt es zum Äussersten? «Wir verzeichnen im ganzen Kanton keine vehemente Zunahme von Ausschreitungen in den Pflegeinstitutionen, die soweit gehen, dass die Polizei gerufen werden müsste», beschwichtigt Corina Winkler, Kommunikationschefin der Kantonspolizei Aargau, auf Anfrage von ArgoviaToday. «Wenn es zu einem Zwischenfall kommt, regelt die Polizei das in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst.» Und auch das Kantonsspital Baden verweist grundsätzlich auf den hausinternen Sicherheitsdienst. Ein Eingreifen der Polizei sei «ultima ratio», so Omar Gisler vom Mediendienst des KSB. «Der Notfall des KSB wird jährlich von über 60’000 Patientinnen und Patienten aufgesucht – aus den unterschiedlichsten Gründen», führt der Mediensprecher aus. «Wenn jemand potenziell selbst- oder fremdgefährdend ist, bringen wir die Person in Isolationszimmern unter.» Und dann nennt Omar Gisler eine Zahl, die zu denken gibt: «Im vergangenen Jahr kam es zu insgesamt 140 verbalen und physischen Übergriffen gegen Mitarbeitende des Notfallzentrums.» 140 Übergriffe innert Jahresfrist alleine im Kantonsspital Baden?

    Man muss diese Zahl aber auch etwas relativieren, wie die Medienverantwortlichen des KSB gegenüber TeleM1 ausführt: «Es gibt immer weniger Hausärzte, die Leute kommen vermehrt in den Notfall. Da kommt es dann zur Triage – und oftmals zu langen Wartezeiten für ‹Bagatellen›. Diesen Frust lassen einige am Personal aus und da fliesst schon ein verbaler Übergriff in die Statistik ein.» Es kommt also nicht 140 Mal pro Jahr vor, dass ein Isolationszimmer so aussieht wie im Instagram-Post. Dies bestätigen uns dann auch Mitarbeitende der Pflege: «Solche Szenen kennt man in Psychiatrien oder Einrichtungen für Süchtige. In den regulären Spitälern ist das eine Seltenheit, dass etwas so demoliert wird. Und wenn, dann waren die Patienten meistens im Delir wegen Narkosemitteln», erzählt uns eine langjährige diplomierte Pflegefachfrau.

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  • 5G-Helfer für Gastronomie, Hotels und Pflege
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    5G-Helfer für Gastronomie, Hotels und Pflege

    Vodafone und Hyundai haben an der Hannover Messe einen Roboter-Kellner vorgestellt, der via 5G-Datenübertragung kommuniziert. Der Hochgeschwindigkeits-Mobilfunkstandard 5G soll auch zum Kommunikationskanal für Serviceroboter werden.

    Vodafone und Hyundai haben auf der Hannover Messe ein Modell vorgestellt, das sich für einfache Assistenzaufgaben etwa im Gastgewerbe oder in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen einsetzen lässt. Dabei bewegt sich der maschinelle Helfer autonom und ohne gesonderte Einzelsteuerung im 5G-Netz, das er zur Übertragung von über Kameras und Sensoren aufgenommenen Daten aus seiner Umgebung nutzt. Die grossen Informationsmengen könnten in Echtzeit verarbeitet und an andere Mitglieder des «Robo-Teams» in der Nähe weitergegeben werden, sagte Vodafone-Manager Michael Reinartz. Bislang nur Gehilfe Beispielfunktionen seien das Servieren von Getränken oder Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten. Es gehe also zunächst nicht um hoch spezialisierte Aufgabenprofile wie in der industriellen Produktion oder bei eigenständigen Pflegerobotern, sondern eher um das Aushelfen. Ihr System sehen die Hyundai-Robotersparte und Vodafone auch als Möglichkeit, Personalengpässe für bestimmte Tätigkeiten bei Dienstleistern aufzufangen. Es gehe aber primär um die Unterstützung, nicht um den Ersatz menschlicher Arbeit, hiess es. Der 5G-Standard wird inzwischen auch für manche medizinische Anwendungen verwendet. In grossen Fertigungsanlagen im Maschinenbau soll mit ihm die Effizienz erhöht und so Energie gespart werden.

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  • Interessante Lehrstellen in einem familiären Umfeld
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    Interessante Lehrstellen in einem familiären Umfeld

    Simona Oesch, Ausbildungsverantwortliche Direktion Pflege, Manuel Weiss, Fachmann Gesundheit EFZ in Ausbildung, und Yasmine Wuffli, Studierende Pflege HF (rechts), im Schulungsraum der Privatklinik Meiringen. Foto: Cécile Kernen

    Eine Pflege-Ausbildung in der Privatklinik Meiringen ist sowohl ganzheitlich als auch abwechslungsreich. Entsprechend vielseitig und vielfältig sind die Möglichkeiten für die Lernenden und Studierenden, welchen von der Geschäftsleitung wie von den Führungsverantwortlichen der Klinik genügend Zeit zur Verfügung gestellt wird, um sich mit ihren Ausbildungs-Themen auseinanderzusetzen. Zudem erhalten sie auch einen umfassenden Einblick in die angrenzenden Bereiche. Die Privatklinik Meiringen gehört als Mitglied der «Swiss Leading Hospitals» zu den führenden Privatkliniken der Schweiz. Die Klinik mit 187 Betten steht für Menschen – aus der ganzen Schweiz und auch dem Ausland – mit allen Formen psychischen Leidens offen für die Aufnahme, Behandlung und Betreuung. Zudem ist die Privatklinik Meiringen für die stationäre psychiatrische Grundversorgung des Kantons Bern zuständig. Pflege und Betreuung erfolgen nach aktuellem medizinisch-psychiatrischem und pflegerischem Wissensstand. Die Privatklinik Meiringen legt dabei besonderen Wert auf die patientenorientierte Arbeit und innovative Behandlungsansätze. Das Pflegepersonal und dessen Beziehung zu den Patientinnen und Patienten ist deshalb von grosser Bedeutung. Dementsprechend wird die Ausbildung durch die Geschäftsleitung gefördert. Den Lernenden und Studierenden wird genügend Zeit zur Verfügung gestellt, um sich mit allen Themen umfassend auseinanderzusetzen – sei dies mit Transfer- und Reflexionshalbtagen, dem internen Unterricht, mit der Unterstützung beim Lernen und mit genügend Lernzeit. Und alle Teammitglieder sind dafür sensibilisiert, die Studierenden und Lernenden in der Praxis zu begleiten und zu unterstützen. Die ausgebildeten Fachpersonen haben damit einen grossen Anteil an der Qualität der Ausbildung; dies fördert wiederum den Teamgeist. Die Ausbildung in der Privatklinik Meiringen ist ganzheitlich und abwechslungsreich. Das heisst: Die Lernenden arbeiten während der dreijährigen Ausbildungszeit auf vier Abteilungen und erhalten einen Einblick in verschiedene Therapien. Zudem lernen sie auch die angrenzenden Bereiche […]

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  • Das Felsenheim Sachseln zieht am Tag der offenen Tür viele Interessierte an
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    Das Felsenheim Sachseln zieht am Tag der offenen Tür viele Interessierte an

    Das Felsenheim Sachseln wurde 2021 um einen Gebäudeteil (rechts) erweitert.

    Es herrscht geschäftiges Treiben im Felsenheim Sachseln, das älteren Menschen ein Zuhause im Alter bietet. Viele Interessierte nutzten den Tag der offnen Tür am Samstag, um sich ein Bild vom neu erstellten Erweiterungsbau zu machen. Auch eine 92-jährige Bewohnerin warf einen Blick in eine der neuen Wohnungen. «Ich sehe diese heute zum ersten Mal. Schön, wirklich schön», sagt die rüstige Rentnerin. Ihr gefalle, was im Felsenheim entstanden ist – ein Tenor, den man bei den vielen Besuchern wahrnimmt. «Hier werde ich auch einmal anklopfen», äussert eine Besucherin ihren Wunsch gegenüber Geschäftsführer von Peter Wechsler. Ein Herr möchte wissen, ob er seinen Hund mitnehmen könnte. Vollends begeistert ist auch die als «Zollhaus Heidi» bekannte Heidi Berchtold. «Hier kann man seine Seele richtig gehen lassen», schwärmt sie und sagt, dass sie das Haus zuvor eher als steril empfand. Sie ist überzeugt: «Das Felsenheim wird vielen Menschen Freude bereiten.»

    Worte, die Peter Wechsler freuen. Auch der Geschäftsführer zeigt sich sehr zufrieden mit dem Resultat und ist froh, dass die Stiftung während der Planung auch mal eine Denkpause eingelegt und Geplantes wieder überarbeitet hat. «Jetzt zeigt sich, dass alles sehr durchdacht ist und so funktioniert, wie es geplant war.»

    Im vergangenen August konnte der Erweiterungsbau bezogen werden. Mit dem Bau des dritten Gebäudeteils – das Felsenheim besteht neu aus drei Bauten aus den Jahren 1998, 2008 und 2021 – wurde auch das Konzept angepasst. «Der Erweiterungsbau eröffnet neue Möglichkeiten, den Schritt vom Daheim in eine Pflegeinstitution einfacher zu machen und den Übergang abzufedern», erklärt Wechsler. Neu wird im Felsenheim ein dreistufiges Wohnmodell angeboten. Im Attikageschoss bietet das Haus drei 2-Zimmer-Wohnungen, wobei die Mieterinnen und Mieter eigenständig agieren und bei Bedarf Leistungen einkaufen können (Assistenz-Wohnen). Pflegeleistung sind keine vorgesehen, sondern werden bei Bedarf über die externe Spitex eingeholt.

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  • Ein lebendiges Zentrum schaffen: Tag der offenen Tür im Seniorenzentrum Sonnmatt
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    Ein lebendiges Zentrum schaffen: Tag der offenen Tür im Seniorenzentrum Sonnmatt

    Werner Meier von der ADP Architektur GmbH zeigt Besuchern eines der neuen Zimmer im Seniorenzentrum Sonnmatt.

    Warme Farbtöne prägen das Intérieur des neu eröffneten Ergänzungsbaus des Seniorenzentrums Sonnmatt in Uzwil. Der Lichthof gibt Ein- und Durchblicke. «Das lässt Bewohnende am Leben im Haus teilnehmen», sagt Architekt Werner Meier. Das Interesse der Bevölkerung an den Tagen der offenen Tür am Wochenende war gross. Über einem öffentlichen Erdgeschoss befinden sich drei Obergeschosse mit Wohnbereichen, darunter das Untergeschoss mit Küche, Wäscherei und Lager. Die Einzelzimmer verfügen über Loggias und relativ grosse Bäder. «Das ist wichtig – sowohl für Bewohnenden als auch fürs Personal», ergänzt Meier.

    Das neue Haus verbindet die bestehenden Gebäude und soll ein lebendiges Zentrum schaffen. Der Tatbeweis sei erbracht, wurde an einem Rundgang betont. Menschen fühlten sich wohl, sowohl Bewohnende, Gäste als auch Personal.

    Kurt Marti tritt als Heimleiter zurück

    «Menschlichkeit prägt die Atmosphäre», sagt Heimleiter Kurt Marti, der seinen Rücktritt als Geschäftsleiter eingereicht hat. Der 63-Jährige war schon 1987 dabei, als die «Sonnmatt» neu eröffnet wurde. Der Anfang gestaltete sich wegen Führungsproblemen nicht leicht. Doch Marti hat danach viel Zeit und Energie in die Leitung des Unternehmens gesteckt. Er steht der Institution während der nächsten Monate noch für Spezialaufgaben zur Verfügung.

    «Das Haus wird Generationen prägen», sagt Lucas Keel, Präsident der Heimkommission. Dennoch bleibe der Versorgungsauftrag anspruchsvoll. Steuert doch die demografische Entwicklung etwa im Jahr 2030 ihrem Höhepunkt zu. Dass die Spitex Region Uzwil nun am selben Standort einquartiert ist, unterstützt das Zusammenwirken von ambulanter und stationärer Pflege. Der Mahlzeitendienst aus der Küche der «Sonnmatt» unterstützt das Wohnen zu Hause zusätzlich. So werden täglich rund 120 Mahlzeiten ausgeliefert.

    Mit dem Neubau soll ein gutes Gefühl für Geborgenheit der Bewohnenden geschaffen werden. Das sind wichtige Voraussetzungen für eine würdeverleihende Lebensqualität. Handelt es sich hier doch um den letzten Abschnitt im Leben eines Menschen.

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  • Über 40'000 Einsätze im Coronajahr 2021: Die Spitex Uri wächst weiter
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    Über 40’000 Einsätze im Coronajahr 2021: Die Spitex Uri wächst weiter

    Die Coronapandemie verlangte den Mitarbeitenden der Spitex Uri im vergangenen Jahr viel ab.

    Die Menschen werden älter und wollen länger zu Hause bleiben. Das sind grosse Herausforderungen – auch für die Spitex Uri. Regierungsrat Christian Arnold sieht im Urner Betrieb die wichtigste Anlaufstelle für die ambulante Langzeitpflege im Kanton.

    Flexibilität, Resistenz und eine Menge Ausdauer sind bloss drei von vielen Eigenschaften, die von den 115 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Spitex Uri im vergangenen Jahr besonders benötigt wurden. Es ist selbstredend, dass die Pandemie auch im zweiten Coronajahr 2021 gerade den Pflegeberufen erneut viel abverlangte. Wenn Fürsorge und Nähe zum Menschen das Kerngeschäft der Spitex ausmachen, gleichzeitig aber so viel körperlicher Abstand wie nötig gefordert wird, braucht es viel Fingerspitzengefühl.

    Diese Gratwanderung ist den Spitex-Mitarbeitenden auch 2021 wieder gelungen, wie Michael Zgraggen, Präsident der Spitex Uri, an der GV betont. Die Versammlung wurde auch heuer nochmals über den Korrespondenzweg abgehalten. «Mehrmals mussten neue Massnahmen im Berufsalltag umgesetzt werden. Auf willkommene Erleichterungen folgten wieder Verschärfungen», so Michael Zgraggen.

    «Es hat mich sehr beeindruckt, wie die Mitarbeitenden auf diese Herausforderung reagiert und die Balance zwischen Flexibilität und Stabilität gefunden haben.»

    Das wissen aber nicht nur die Klientinnen und Klienten zu schätzen: So sind die Gesundheitsberufe in den vergangenen beiden Jahren immer mehr ins Zentrum von Politik und Gesellschaft gerückt. Dass Ende November die Pflege-Initiative in der Schweiz mit einer deutlichen Mehrheit angenommen wurde, unterstreiche den Respekt vor dem Geleisteten und die Systemrelevanz der Pflegeberufe in der Bevölkerung.

    Menschen werden älter – und wollen länger zu Hause bleiben

    Christian Arnold, Urner Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektor, betont den hohen Stellenwert der Spitex Uri im Kanton – insbesondere im Hinblick auf die grossen Herausforderungen: «Die Menschen werden älter. Aufgrund dieser demografischen Entwicklung ist davon auszugehen, dass der Bedarf an Pflegeleistungen stark steigen wird», so Arnold. «Zusätzlich stellen wir ein zunehmendes Bedürfnis fest, dass die Leute im Alter länger zu Hause bleiben wollen.» Gerade beim Urner Gemeinschaftsprojekt «Weiterentwicklung Langzeitpflege» (wir berichteten) komme der Spitex deshalb eine besondere Bedeutung zu. «Mit dieser Entwicklung nimmt auch die Bedeutsamkeit der Spitex noch weiter zu», sagt Christian Arnold.

    «Die Spitex muss die zentrale Anlaufstelle für die ambulante Langzeitpflege im Kanton Uri sein.»

    Und die Spitex Uri wächst, wie die Zahlen aus dem Jahresbericht 2021 belegen. So sind fast 10 Prozent mehr Mitarbeitende hinzugekommen. Das geht einher mit der Pflegeleistung. 40’280 Pflegestunden hat die Spitex Uri 2021 verrechnet – was einer Zunahme von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dass die Einsätze längst nicht nur im Umkreis des Stützpunktes in Schattdorf erfolgen, sondern auch in die tiefen Urner Täler führen, zeigen eindrücklich die aufgeschriebenen Wegstunden: 17’390 Stunden Wegzeiten zu 81’850 Pflege-, Hauswirtschafts- und Familienhilfe-Einsätzen haben die Mitarbeitenden im vergangenen Jahr zurückgelegt.

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  • 14 Personen zu Pflegehelferinnen und Pflegehelfern ausgebildet
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    14 Personen zu Pflegehelferinnen und Pflegehelfern ausgebildet

    Einige der erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des Lehrgangs Pflegehelfer SRK mit Start im Mai 2021.

    20 Schultage und ein 15-tägiges Praktikum in einer lokalen Pflegeinstitution absolvierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Lehrgangs Pflegehelfer/-in SRK im vergangenen Jahr. Am 9. Mai 2022 durften die Absolventinnen und Absolventen ihr Zertifikat entgegennehmen. «Der Lehrgang bietet eine einzigartige Möglichkeit, sich ein Grundwissen in pflegerischen und betreuerischen Themen anzueignen», wird Erika Spichtig, Leiterin Bildung vom SRK Kantonalverband Unterwalden, in einer Mitteilung zitiert.

    Die meisten der Absolventinnen und Absolventen arbeiten heute in der Pflege. «Es ist sehr erfreulich, dass der grösste Teil nach einer kurzen und intensiven Lernzeit in der Pflege Fuss fasst», freut sich Erika Spichtig. (inf) Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen in alphabetischer Reihenfolge: Sandra Barmettler (Alpnach Dorf), Myriam Eicher (Kerns), Nicole Gisler (Giswil), Angelika Halter (Giswil), Launora Krasniqi (Buochs), Hana Nazifi (Stansstad), Kerstin Niederberger (Ennetmoos), Michaela Odermatt (Kerns), Patrick Rigert (Hergiswil), Juliana Schaub (Obernau), Anke Schmidt (Ennetbürgen), Ursula von Rotz (Kerns), Lujza Willimann (Buochs) und Roland Zemp (Luzern).

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